![]() | 20. Februar 2010 Andresky, Sophie - Vögelfrei Andresky, Sophie Vögelfrei Verlag: Heyne Verlag ISBN: 3453675703 Seiten: 240 Seiten Erscheinungsjahr: 2009 Preis: 7,95 € Inhalt: Ein erotisches Roadmovie durch die Abgründe der Lust »Ein Jahr lang hatte ich einen Freifahrtschein. Mein Mann hat ihn selbst unterschrieben: Zwölf Monate lang darf ich ficken, vögeln, lecken und lutschen und ganz allgemein tun und lassen, was ich will, mit wem ich will, wie oft ich will, wann ich will. Und ich hatte nicht nur die Erlaubnis. Ich hatte das Recht dazu.« [Quelle: amazon.de] Mein Fazit: Schon allein bei dem Titel geht man mit wenig Erwartungen an den Inhalt ran. Acuh wenn man die Kurzbeschreibung auf der Rückseite liest, ändert sich das nicht wirklich. Aber, wer das Buch nicht gelesen hat, sollte nicht urteilen. Es hat doch schon ein bisschen mehr zu bieten, als es verspricht. Andresky schreibt in einer gewissen Art und Weise feinfühlig, wie es nur eine Frau kann und doch kann sie auch die Szenarie hart und einfach nur direkt und ehrlich beschreiben. In dem Bich geht es nicht nur um den reinen Sex, die Lust, Vorlieben und Abneigungen sowie sexuelle "Grenz"erfahrungen, sondern wenn man genau liest, geht es eifnach nur um die (weibliche) Selbstfindung. Nur das diese Selbstfindung mit sexuellen ausprobieren verbunden ist. Man erlebt die Höhen und Tiefen von Marei mit und fühlt sich - als Frau - ab und an mit ihr verbunden und manch eine wird sich vielleicht in Marei wiedererkennen. Im Grunde ist es ein nettes Buch, wirklich was mit Erotik hat es nicht zu tun, es fehlt irgendwie das letzte i-Tüpfelchen, dass man als Leser darin versinken kann.. Es lässt sich aber leicht und schnell lesen, aber ich denke das ist ein Buch, was nicht in Erinnerung bleiben wird. Meine Sterne: 5 von 10 Dys |
![]() | 22. Februar 2010 Das Buch wurde hier schon ausführlich behandelt. Guck mal: Vögelfrei |
![]() | 26. Februar 2010 Tut mir leid, ... Andresky schreibt in einer gewissen Art und Weise feinfühlig, wie es nur eine Frau kann ... ... das ist ausgemachter Schwachsinn. Jeder kann schreiben wie eine Frau, so lange er nur begabt genug ist. Das hat etwas mit Technik zu tun, mit Empathie aber nicht mit dem Geschlecht. Einem guten Buch merkt man nicht an, ob ein Mann oder eine Frau der Autor war. |
![]() | 26. Februar 2010 @Duane, tut mir nicht leid.... Einem guten Buch merkt man nicht an, ob ein Mann oder eine Frau der Autor war. Das glaube ich nicht. Es mag vielleicht eine Art Literatur geben, da würde es nicht viel ausmachen, ob ein weilblicher oder männlicher Autor dahinter steckt, z.B. Krimis, Liebesromane, Kinderbücher. Aber Autorinnen wie Jane Austen, Virginia Woolf oder aus neuerer Zeit Sivi Hustvedt haben für mein Leseempfinden eine so weibliche Handschrift, das bekommt ein Mann nie so hin mit ihrem Einfühlungsvermögen. |